Einfach g(st)eil !

Direkt neben dem, mit Liftanlagen extrem erschlossenen Flexenpass hat die Ravensburger Hütte ein Eldorado an grandiosen und eher anspruchsvollen Skitouren zu bieten.

Auf dem Zustieg von Zug bietet es sich am ersten Tag an, die Obere Wildgrubenspitze zu besteigen, die noch ziemlich nah am Skigebiet liegt, deren Gipfel aber von den Variantenfahrern kaum bestiegen wird. Der Gipfelhang ist recht verblasen, aber man findet auf der Leeseite Schnee zum runterfahren. Das Stahlseil am Gipfelanstieg ist fast schneefrei. Wir wurden oben mit herrlichem Powder und weiter unten mit perfekten Firn belohnt.

Ziel von Tag zwei war die Große Grubenspitze. Nach dem landschaftlich tollen Anstieg durch die Große Wildgrube, waren Maria und ich von dem sehr steilen Schlusshang ziemlich beeindruckt. Und hätten ihn wohl eher nicht gewagt, wenn dort schon vier Vorarlberger hinauf gespurt hätten. Vielen dank! Beim Gipfelanstieg selbst darf man dann etwas kraxeln, bevor es mit kurzen Luftanhalten wieder den Steilhang hinunter geht. Seine Steilheit dürfte irgendwo zwischen 45° und 50° liegen.

Krönender Abschluss war an Tag 3 die Überschreitung des Mehlsack. Auf dem auch nicht gerade flachen und harten Riesenhang östlich des Stierloch Jochs war ich um meine Harscheisen ziemlich froh. Respekt Maria, dass du das unten ohne gemeistert hast 🙂
Nach dem Gipfelglück ging es durch das grandiose Schneetal zurück nach Zug, das wir rechtzeitig erreichten, bevor der Föhn zusammenbrach und dichter Nebel bis in den Talboden drückte.

1000 Dank an die Sektion Ravensburg und Hüttenwirt Thomas Eder für den schönen Winterraum und das liebevoll aufgeschichtet Holz. Daher eine Bitte an alle zum Schluss: Geht sorgsam mit den Winterräumen um, zahlt die Übernachtungsgebühr und bedankt euch bei Sektion und Wirt 🙂

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