Der Berg-Winter ist zurück

Die Bayerischen Alpen haben in den letzten Tagen den lang ersehnten Neuschnee abbekommen, wobei Frau Holle ihr Decken diesmal vor allem in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen ausgeschüttelt hat. Hier ist die Schneedecke z. B. an der Messstation unterhalb der Kampenwand (Möslarnalm 1450 m) auf gut einen Meter angewachsen. Allerdings herrscht vor allem in diesen beiden Regionen oberhalb der Waldgrenze eine erhebliche Lawinengefahr.
Weiter westlich sind die Neuschneemengen geringer. Aber von hoch gelegenen Ausgangspunkten wie dem Kesselbergsattel sind nordexponierte Waldschneisen-Skitouren wie zum Herzogstand wieder gut machbar.
Am schlechtesten schauen die Tourenverhältnisse derzeit wohl in den Ammergauer Alpen aus, wo wenig Neuschnee gefallen ist. Im Allgäu kam zwar auch wenig „Weiße Pracht“ herunter. Dafür lag vor und nach der langen Wärmeperiode dort innerhalb des Deutschen Alpenraums noch meisten Schnee, so dass hier viele Skitouren möglich sind.
Grundsätzlich sollte man überall am Alpenrand nordexponierte Touren mit hohem Ausgangspunkt anvisieren, die zunächst auf Forststraßen oder auf Waldschneisen und Wiesen verlaufen.
Im Waldbereich sind Baumstümpfe und querliegende Stämme oft weiterhin noch nicht ausreichend eingeschneit. Das gilt natürlich auch für Felsblockgelände.


Hier ein paar Impressionen vom heutigen Early Bird zum Herzogstand:

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