HERBST-Tour im „Hoch-WINTER“

Auch wenn ich freilich viel lieber Skitourengehen würde … immerhin kann man sich über die Berg-Wanderbedingungen derzeit nicht beschweren. Der südostseitige Anstieg zur immerhin 1929 m hohen Scheinbergspitz ist weitgehend schneefrei.

Ab etwa 1600 m muss man immer wieder mit schneebedeckten Wegpassagen rechnen. Der Altschnee ist sehr hart gefroren, weswegen für nicht absolut trittsichere Bergwanderer Grödel empfehlenswert sind. Teleskopstöcke sollte man auf jeden Fall mit dabei haben. Gamaschen braucht es aufgrund der ausgetretenen Spur aber nicht.
Im Waldbereich ist der Weg im Großen und Ganzen trocken. Doch es gibt die eine oder andere leicht matschige Passage. Mit den für heute Nacht angesagten leichten Niederschlägen (die bis ca. 1700 m wieder als Regen fallen) dürfte es aber etwas rutschiger werden.

Ein Blick auf die umliegenden Berge zeigt die derzeit extreme Schneearmut: Nicht überraschend ist, dass sich die Südseite der Klammspitze komplett braun präsentiert. Aber selbst die schattige Rinne, sowie das große, nordseitige Kar der gegenüberliegenden Kreuzspitze sind komplett schneefrei. Auch wenn der Blick zur Hochplatte schließlich etwas weißer ausschaut: Tourenski braucht man drüben bestimmt nicht, wohingegen Schneeschuhe dort keine schlechte Idee sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert